Im Shrimad Bhagwat Geeta hat Lord Shri Krishna zu Arjuna gesagt:

यदा यदा हि धर्मस्य ग्लानिर्भवति भारत। अभ्युत्थानमधर्मस्य तदात्मानं सृजाम्यहम् ॥

yadā yadā hi dharmasya glānir bhavati bhārata| abhyutthānam adharmasya tadātmānam sṛijāmyaham||

परित्राणाय साधूनां विनाशाय च दुष्कृताम् । धर्मसंस्थापनार्थाय सम्भवामि युगे युगे ॥

paritrāṇāya sādhūnāṁ vināśhāya cha duṣhkṛitām dharma-sansthāpanārthāya sambhavāmi yuge yuge

Bedeutung:-

Immer wenn die Rechtschaffenheit (Dharma) abnimmt und Bosheit oder Ungerechtigkeit zunimmt, dann manifestiere ich (Herr Shri Vishnu) mich.  

Um die frommen Anhänger zu beschützen, das Böse und Böse zu vernichten und den Dharma zu etablieren, inkarniere ich in jedem Yuga (d. h. in jeder Ära des Vier-Ära-Zyklus) in menschlicher Form.

Goswami Tulsidas ji hat in seinem Buch Ramcharit-Manas auch gesagt:

"Ja -Ja Nein Ja Ja Ja, Ja Ja Ja अभिमानी,  Ja-Ja Ja 5,05 विविध Ja,  Ja दयानिधि सज्जन Ja"

Bedeutung-

Lord Vishnu nimmt verschiedene Inkarnationen an, wenn die Religion verloren geht, Ungerechtigkeit zunimmt, bösartige Menschen zunehmen und Gräueltaten und Missetaten von Dämonen (Asura) zunehmen. Lord Vishnu rettet den Weisen, Heilige, Menschen und Gott, indem er das Böse zerstört.  

Lord Vishnu hat in verschiedenen Epochen verschiedene Inkarnationen (Avatare) angenommen. In Satyayuga, Lord Narayan nahm 5 (fünf) Inkarnationen an. 

  1. Matsya (Fisch) Avatar,  
  2. Kachhap/Kurma (Schildkröte) Avatar,  
  3. Varaha/Shukar (Eber) Avatar,  
  4. Narasimha (Halbmann/Halblöwe) Avatar und  
  5. Vamana (Zwerg) Avatar.  
Ebenso in Treta Yuga, Lord Narayan hatte zwei Avatare genommen -  
  1. Rama-Avatar und  
  2. Parshuram/Bhrigupati-Avatar.  
Dann rein Dwapar Yuga, Lord Narayan hatte zwei Inkarnationen angenommen-  
  1. Krishna Avatar und  
  2. Haldhar/Balram-Avatar.

Das heißt darin Kali Yuga, Lord Narayan wird insgesamt drei Inkarnationen annehmen. Zwei von ihnen sind in dieser Liste der zehn Inkarnationen (Dashavatara) enthalten. Beschreibungen über Dashavatar finden sich in vielen Büchern wie „Geet Govind“ des Dichters Jaydev Ji Maharaj und Bhagwat Shastra usw. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung dieser Dashavatars:

 

Matsya (Fisch) Avatar: -

Maharishi Ved Vyas Ji Maharaj schreibt über den Matsya Avtar Gottes in Shrimad Bhagwat Mahapuran:-

"आसीदतीतकल्पान्ते ब्राह्मो नैमित्तिको लयः। समुद्रोपप्लुतास्तत्र लोका भुरादयो नृप।।

कालेनागतनिद्रस्य धातुः शिशयिषोर्बली। सुखतो निःशृतान वेदात् हयग्रीवोन्धन्तिकेन्धहरत्।।

ज्ञात्वा तहदानबेन्द्रस्य हयग्रीवस्य चेष्टितम्। दधार शफरीरूपं भगवान हरिरीश्वर।।

अतीतप्रलयापाय उत्थिताय स बेधसे। हत्वासुरं हयग्रीवं वेदान् प्रत्याहरंधरिः।।" 

- (Shrimad Bhagwat Mahapuran – Matsyavatarakatha – Achter Band – Chaturvinsho'dhyay)

Shri Jaidev Ji Maharaj schreibt in seiner Gita Govind über Matsya Avatar:-
"प्रलय पयोधि जले धृतवानसि वेदम्, विहित वहित्र चरित्रमखेदम्।। केशव धृत मीन शरीर जय जगदीश हरे।।"

Bedeutung-  

In beiden obigen Versen beschreiben Maharishi Vedavyasa und Jayadev, was Lord Vishnu tat, indem er in der Form eines Matsya (Fisches) erschien. Lord Vishnu rettete die Menschheit mit dem Boot von Manu vor dem verheerenden Holocaust. Durch ihn verrichtete Lord Vishnu die Arbeit, den Dharma zu etablieren.

Ein Dämon Hayagriva hatte die Veden gestohlen und sich tief im Wasser des Ozeans versteckt. Lord Vishnu nahm die Form von Matsya an, kämpfte einen erbitterten Kampf mit Hayagriva und tötete ihn. Lord Vishnu gab die Veden an Lord Brahma zurück, nachdem er sie zurückerlangt hatte. Sieben Weise wurden auch von Lord Vishnu in Form von Matsya gerettet.

  Kachhap / Kurma (Schildkröte) Avatar: - In Shrimad Bhagwat Mahapuran schrieb Maharishi Ved Vyas über Kachhap Avatar:

"पृष्ठे भ्राम्यदमन्दमन्दरगिरि- ग्रावाग्रकण्ड्वयनानिद्रालो कमठाकृतेर्भगवतः श्वासानिलाः पान्तु वः।

यतसंस्कार कलानुवर्त्तन बशाद् बेलानिभेनायसां जतायातमतंद्रितं जलनिधेर्नाद्यापि विश्राम्यति।।" – 

Srimad Bhagavata Puranam / Gesang: 12 / Kapitel: 13

Bedeutung:-

Lord Vishnu in Kurma, d. h. Kacchapp (Schildkröte), Avatar platzierte sich auf dem Grund des Ozeans aus Milch und machte seinen Rücken zur Basis oder zum Drehpunkt des Mandarachal-Berges, um den Ozean aufzuwühlen.

Als die Götter Gefahr liefen, ihre Autorität an die Dämonen zu verlieren, riet Lord Vishnu ihnen, den Ozean aufzuwühlen, damit sie den Nektar (Amrit) erhalten könnten, der sie stark und unsterblich machen würde. Die Götter schlossen eine Vereinbarung mit den Dämonen, um Hilfe bei der Aufwühlung des Ozeans zu erhalten, und gemeinsam wirbelten sie den Ozean auf, um alle wertvollen Dinge aus dem Ozean zu holen.

Jaidev Ji Maharaj hat in seinem Geet Govind über Kachhap Avatar geschrieben: -

"क्षितिरति विपुल तरे तव तिष्ठति पृष्ठे। धरणीधारणकिण चक्र गरिष्ठे।

केशव धृत, कच्छप रूप, जय जगदीश हरे।।" 

Bedeutung: -

Als es auf der Erde nur Dunkelheit gab, inkarnierte Lord Vishnu als Schildkröte, um Licht zu bringen, hob die Erde auf seinen Rücken und brachte sie in die Umlaufbahn der Sonne.

  Varah (Eber) Avatar: - In Shrimad Bhagwat Mahapuran schrieb Maharishi Ved Vyas über Varah Avatar: -
"तमालनील॰ सितदंतकोट्या क्ष्मामुक्षिपंत॰ गजलीलयांग। प्रज्ञाय बंध्धाजलयोंधनुवाकै- र्बिरंचि मुख्या उपतस्थुरीशम्।।"
Der Dichter Jaidev schreibt über Varah Avatar in Geet Govind:-
"वशति दशन शिखरे धरणी तव लग्ना। शशिनी कलंक कलेव निमग्ना। केशव धृत, शूकर रूप, जय जगदीश हरे।।"

Bedeutung:-

Ein Dämon namens Hiranyaksha zog die Erde auf den Grund des Ozeans. Lord Vishnu nahm die Gestalt eines Ebers (Varaha) an, um die Erde zu schützen, und nach Tausenden von Jahren des Krieges rettete er die Erde, indem er den Dämon Hiranyaksha tötete.

  Narasimha (Halbmann/Halblöwe) Avatar: - In Shrimad Bhagwat Mahapuran hat Maharishi Vedvyas über Narasimha Avatar gesagt:-
"दिबिस्पृशत्काय मदिर्घपी बरग्रीबोरुबक्षःस्थलमलुमध्यमम्।  चन्द्राशुगौरैश्चुरितं तद्वरुहैर्विष्वराभुजादिकशतं नखायुद्धम्।। विष्वक् स्पुरन्तं ग्रहणातुरं हरिर्ब्यालो यथान्धन्धखु॰ कुलिशाक्षतत्वचम्। द्वार्य्वर आपात्य ददार लीलया नखैर्यथाहिं गरुड़ों महाविषम्।।"  - Bhagavata Purana – Canto 7 – Kapitel 8: Vers 29
Der Dichter Jaidev ji schreibt in seinem Geet Govind auch über Narasimha Avatar –
"तब कर कमलवरे नखमद्भुतशृंगम्, दलित हिरण्यकशिपु तनु भृंगम्। केशव धृत, नरहरि रूप, जय जगदीश हरे"

Bedeutung:-

Lord Vishnu rettete in dieser Inkarnation als halb Mensch und halb Löwe (Singh) seinen Anhänger Prahlad vor den Gräueltaten seines Vaters (Dämonenkönig - Hiranyakashipu).. Hiranyakasipu hatte den Segen, so zu sterben, dass er von keinem Menschen oder Tier getötet werden konnte, weder in der Luft, im Wasser oder im Meer, noch zu Hause oder draußen, weder bei Tag noch in der Nacht, noch durch Waffen oder Schriften, noch von jemandem getötet werden konnte. Nachdem er diesen Segen erhalten hatte, hielt er sich für unsterblich.

Lord Narasimha kam aus einer Säule und ließ Hiranyakashipu auf seinem Schoß sitzen, und am Eingang der Tür riss der Lord seinen Bauch mit seinen langen Nägeln auf.

  Vaman (Zwerg) Avatar: - Maharishi Vedvyas hat in Shrimad Bhagwat Mahapuran geschrieben:–

"यत् तद् बपुर्भात बिभुषणायुधैरब्यक्तचिद् ब्यक्तमधारयन्धरिः।

बभुव तेनैब स वामनो बटुः संपश्यतेर्दिव्यगतिर्यथा नटः" 

- Shrimad Bhagwat Purana- Ashtama: Skandha: Ashtadasho'dhyaya: Shloka 12

"धातु कमंडलुजलं तदुरुक्रमत्स्य, पादाबनेजन पवित्रतया नरेन्द्र। स्वर्धुन्यभून्वभसि पतती निमार्ष्टि, लोकत्रयं भगवतो बिशदेव कीर्ति।।" - Shrimad Bhagwat Mahapuran / Sakandh 08 / Kapitel: 21
Auch der Dichter Jaidev ji hat in seiner Gita Govind den gleichen Beweis angeführt –
„छलयसि विक्रमणे वलीमद्भुतवामन, पदनखनीरजनित जन पावन, केशव धृत, वामन रूप, जय जगदीश हरे"

Beide obigen Verse deuten darauf hin, dass diese Inkarnation (dargestellt als Zwerg, der in einer Hand einen länglichen Wassertopf oder Kamandalu mit Wasser und in der anderen einen Regenschirm hält) dazu gebracht wurde, Indras Königreich zurückzuerobern.

König Bali war der Urenkel von Hiranyakashipu. Mit der Kraft seiner Buße hatte er seine Vormachtstellung in allen drei Welten etabliert. Als Balis Ansehen Indra in den Schatten zu stellen begann, suchte Indra Lord Vishnu um Hilfe, um seine Vormachtstellung zu etablieren.

Lord Vishnu verkleidete sich in einen Zwerg und bat König Bali, ihm ein Stück Land in der Größe von drei Stufen zu gewähren, auf dem er meditieren konnte. Als Bali seine Bitte annahm, eroberte Lord Vishnu in den ersten beiden Phasen mithilfe seiner übernatürlichen Kräfte die Erde und den Himmel und beraubte Bali seines Königreichs.

Aber König Bali zeigte seine Großmut und bat Lord Vishnu, den dritten Fuß auf seinen Kopf zu setzen. Lord Vishnu freute sich über Balis Großzügigkeit und machte König Bali zum Herrscher der Unterwelt (Patala).

  Parshurama Avtara- Maharishi Vedvyas ji hat in Shrimad Bhagwat Mahapuran geschrieben, dass –
"अवतारे षोड़शमे पश्यन ब्रह्मद्रुहनृपान। त्रिसप्तकृत्वः कृपितोनिःक्षत्रा मकरोन महीम्।।"
"आस्तेन्धद्यापि महेंद्रादै न्यस्तदण्डः प्रशान्तधीः। उपगियमानचरितः सिन्दगन्धर्वचारणैः।। एवं भृगुषु बिश्वात्मा भगवान हरिरीश्वरः। अबतीर्य परं भारं भुबोन्धहन बहुशोनृपान्।।"
Der Dichter Jaydev ji schreibt in seinem Buch Geet Govind, dass –
„क्षत्रियरुधिरमये जगदपगतपापम्, स्नपयसि पयसि शमितभवतापमा केशव धृत, भृगुपति रूप, जय जगदीश हरे।"

Bedeutung:-

Lord Vishnu inkarnierte als Parashurama / Bhrigupati im Treta Yuga. Parashurama (dargestellt in seiner Form mit einer Axt in der rechten Hand) ist die sechste Inkarnation von Lord Vishnu. Zur Zeit dieser Inkarnation besänftigte Mahaprabhu Parshuram Mutter Erde mit dem Blut von Kshatriyas. Es heißt, er sei über den Tod seines Vaters wütend geworden und habe die Kshatriyas 21 Mal vollständig zerstört!  

  Rama Avtara- Maharshi Vedvyas ji sagt in Bhagvat Mahapurana, dass-
"ततः प्रजग्मुः प्रशमं मरुद्गणा, दिशः प्रसेहुर्विमल नभोन्ध्धभवत्। मही चकंम्पे न च मारुतो बबै, स्थिर "      - Ramayanam / Yudhkandam / Canto: 111
Die folgenden Verse stammen aus Adhyatma Ramayana –
"एवं स्तुतस्तु देबेशो विष्णुस्तिदशपुंगबः। पितामह पुरोगांस्तान् सरवलोकनमस्कृतः।।"

"अब्रबीत त्रीदशान सर्वान समेतान् धर्मसंहितान्।

सपुत्रपौत्रं सामात्यं समन्तिज्ञातिबांधवम्।।

हत्वा कुरंदूराधर्षं देवर्षीणां भयाबहम्।

दशवर्ष शहस्राणि दशवर्ष शतानि च।

वत्स्यामि मानुषे लोके पालयन् पृथिवीमिमाम्।।

रावणेन हृतं स्थानमस्काकं तेजसा सह,

त्वयाद्य निहतो दुष्टः पुनःप्राप्तं पदं स्वकम्।।"

Der Dichter Jaidev ji hat in seinem Geet Govind auch über Ram Avatar geschrieben –
„बितरसि दिक्षु रणे दिक्पतिकमनीयम्, दशमुख मौलिवलिं रमणीयम्। केशव धृत, रघुपति रूप, जय जगदीश हरे।।"

In den oben geschriebenen Versen heißt es, dass Lord Rama die siebte Inkarnation von Vishnu ist. Lord Rama wird in dieser Inkarnation mit Pfeil und Bogen dargestellt. Er tötete den zehnköpfigen Dämonenkönig von Lanka „Ravana“ und befreite seine entführte Frau Sita. Dies war eine der Hauptaufgaben bei der Etablierung des Dharma im Treta Yuga.

Bei dieser Aufgabe halfen ihm Lakshmana (einer seiner jüngeren Brüder) und Hanuman (der Affengott). Diese Geschichte wird im großen Epos Ramayana erzählt. Das Leben von Shri Ram ist ein großartiges Beispiel für moralische Exzellenz und Stabilität der Ehe. Er war der beste König der Welt. Es gab wahrscheinlich niemanden, der seine Untertanen besser erzog als er. Er war ein starker, majestätischer Krieger und Held. Die Übeltäter zitterten bei der bloßen Erwähnung seines Namens. Sein ideales Verhalten war so, dass sein Königreich auf Erden als ein ideales Königreich angesehen wurde. Deshalb nennen wir die ideale Regel bis heute „Ram Rajya“.

    Balram / Haldhar Avatar: - In Shrimad Bhagwat Mahapuran schreibt Maharishi Ved Vyas Ji über Balram Avatar –

„स आजुहाब यमुनां जलक्रीड़ार्थमीश्वरः।

निजं बाक्यमनादृत्य मभ रत्यापगां बलं।

अनागतां हलाग्रेण कुपितो बिचकर्ष ह।।

पापे त्वं मामवज्ञांय यन्नायासि मयान्ध्धहुता।

नेष्ये त्वां लंगलाग्रेण शतधा काम चारिणीम्।।

एवं निर्भत्सिता भीता यमुना यदुनंदनम्

उवाच चकिता वाचं पतिता पादयोर्नृप।।" - श्रीमद्भागवतपुराणम्/स्कन्धः १०/उत्तरार्धः/अध्यायः ६५

Der Dichter Jaydev Ji Maharaj hat in seinem Geet Govind über Haldhar Avatar beschrieben, dass –
„बहसि बपुषि विशदे बसनं जलदाभम्, हलहतिभीति मिलित यमुनाभम्। केशव धृत, हलधर रूप, जय जगदीश हरे।।"

Bedeutung:-

Im Dwapara Yuga spielte Lord Balram ji zusammen mit seinen Freunden „Gopi – Gopal“ am Ufer des Yamuna (d. h. göttlichen Sport oder Leela) und alle gingen im Yamuna-Fluss baden. Der Yamuna-Fluss erlaubte ihnen aus Arroganz nicht, ein Bad zu nehmen.  Zu dieser Zeit änderte Lord Balarama den Lauf des Yamuna-Flusses, indem er mit seinem Pflug den Boden aufriss und ihren Stolz zerstörte.

  Buddha-Avatar: - In Shrimad Bhagwat Mahapuran schreibt Maharishi Ved Vyas Ji  über Buddha Avatar –

"ततः कलै संप्रबृत्ते सम्मोहाय सुरदिक्षाम्।

बुद्धो नाम्नाजनसुतः कींकटेषु भविष्यति।।"

- Bhagwat Canto 1 Kapitel 6 Shloka 19-29

Darüber hinaus hat der Dichter Jaidev Ji in Geet Govind über die Inkarnation Buddhas geschrieben  –
„निंदसि यज्ञबिधेरहह श्रुतिजातम्, सदयहृदय दर्शित पशुघातम्। केशव धृत, बुद्ध शरीर, जय जगदीश हरे।।"

Diese Verse beschreiben Lord Buddha als die neunte Inkarnation von Lord Vishnu. Im Kaliyuga wurde er als Sohn von Ajna (der angeblich in Nepal geboren wurde, ohne dass es dafür eines Beweises bedarf) in der Stadt Keenkata in Orissa geboren, um die Halbgötter zu faszinieren. Nach modernem Glauben ist Gautam Buddha der Buddha-Avatar. Einige Jahre vor dem Ende des Kali Yuga nahm er eine Inkarnation an und führte die Arbeit durch, den Dharma zu etablieren, indem er die Praxis der Tieropfer im Yagya abschaffte.

  Kalki Avtara- In Shrimad Bhagwat Mahapuran schreibt Maharishi Ved Vyas Ji über Kalki Avatar: -

"अथसै युगसंध्यायां दस्युप्रायेषु Ja,

जनिता विष्णुयशसा नाम्ना कल्किर्जगत्पतिः।।

बादैर्वि मोहयति यज्ञकृतोर्न्धदर्हान,

शूद्रान् कलौ क्षितिभुजो न्यहनिश्यदन्ते।।"

– Shrimad Bhagwat-First: Skandha: Drittes Kapitel Vers-25

Der Dichter Jaidev Ji hat über Kalki Avatar in Geet Govind geschrieben  –
„म्लेच्छनीबह नीधने कलयसि करवालम्, धुमकेतु मिव किमपि करालम्। केशव धृत, कल्कि शरीर, जय जगदीश हरे।।"

Von den zehn Inkarnationen von Lord Vishnu ist der Kalki-Avatar der einzige, der noch übrig ist. In diesem Kaliyuga wird Lord Kalki eine wilde Gestalt wie Dhum-ketu (ein Komet) annehmen, ein großes Schwert in der Hand halten und auf einem weißen Pferd reiten. Er wird die Bösen, Sünder, Tyrannen, Missetäter und Mlecchas (Übeltäter) vernichten und den Dharma für Satyayuga auf der Erde etablieren.

Diese zehn Inkarnationen wurden in vielen Schriften beschrieben. Der Nutzen, über diese Inkarnationen zu lesen, wird im Shrimad Bhagwat Mahapuran erwähnt –

"शृण्वतां स्वकथां कृष्ण पूर्णश्रवणकीर्त्तनः। हृद्यन्तस्थो ह्यभप्राणा जन्म गुह्य भगवतो य एतत् प्रयतो नरः। सायं प्रातःर्गुणन भक्त्या दुःख ग्रामाद् बिमुखते।।" – Shrimad Bhagavat Erster Gesang: Zweites Kapitel: Vers-17
Shri Jaidev ji schreibt auch über die Vorteile des Lesens und Hörens der Dashavatar-Hymne:-
"श्री जयदेव कवेरिदमुदिथ श्रृणु सुखदं शुभदं भव सारम्। केशव धृत, दशविद्ध रूप, जय जगदीश हरे।।"

Bedeutung:-

Das Rezitieren der Dashavatar-Hymne (Stotra) von Lord Vishnu ist glückverheißend und beruhigend. Durch das Lesen oder Zuhören erhält man die Gnade des Herrn und erhält Erlösung (Moksha) aus dem Ozean des Lebens.  

Shri Jaidev ji schreibt am Ende der in Geet Govind verfassten Dashavatara-Hymne:

"वेदानुद्धरते जगन्ति वह भूगोलते मुद्बिभ्रते दैत्यं दारयते बलिं छालयते क्षत्रक्षयं कुर्वते। पौलस्त्यं जयते हलं कल्यते कारुण्यमातन्वते म्लेच्छान्मूर्च्छयते दशाकृतकृते कृष्णाय तुभ्यं नमः ।।"

Oh, Shri Krishna! Du hast die Form eines Matsya (Fisch) angenommen und die im Meer ertrunkenen Veden gerettet, bist zu einer Riesenschildkröte (Mahakurma) geworden und hast die Erde auf deinem Rücken getragen, hast die in Karanarnav ertrunkene Erde in der Form eines riesigen Ebers (Mahavarah) gerettet, Hiranyakashipu und andere Dämonen in der Form von Narasimha getötet. In der Form von Vamana tötete der begnadete König Bali, in der Form von Parshuram die Kshatriya-Kaste, in der Form von Shri Rama besiegte er den mächtigen Ravana, in der Form von Shri Balarama nahm er den Pflug als Waffe, in der Form von Lord Buddha förderte er Mitgefühl und Gewaltlosigkeit, und in der Form von Kalki wirst du die Mlechhas (Übeltäter) vernichten. Auf diese Weise verehre ich Mahaprabhu Shri Krishna ji, der zehn verschiedene Inkarnationen angenommen hat.  

Mahaprabhu Achyutanand ji, der Autor des Bhavishya Malika-Buches, schreibt in seinem Buch Ashtagujjari, dass-

„भाव विनोदिया ठाकुर भक्त वत्सल हरि, भक्त न्क पाईं कलेवर दश मुरती धरि।"

Bedeutung:-  

Lord Vishnu ist ein Bhakt-Vatsal (d. h. liebevoll gegenüber Anhängern), der Gott des Bhav (d. h. der Emotionen). Er versteht die Gefühle der Anhänger. In jedem Zeitalter (Yuga) nimmt Lord Vishnu Inkarnationen nur zum Wohl der Anhänger an.  

 

„Jai Jagannath“